Ferien auf Usedom bedeuten nicht nur einen Urlaub auf der östlichsten deutschen Insel, diese Ferien garantieren gleichzeitig auch einen kilometerlangen feinen weißen Sandstrand.

Während die Binnenküste am Stettiner Haff und am bodenartigen Achterwasser eher still und ruhig ist, sorgen im Inselinneren dichte Kiefern – und Buchenwälder und malerisch grüne Hügel für eine landschaftliche Vielfalt. Gerade hier sind Reiterferien ideal. Jeder Ausritt wird zu einer Entdeckungsreise durch die Natur.

Naturpark Usedom – Natur hautnah erleben

Den größten Teil der Insel Usedom umfasst der Naturpark in Vorpommern. Da dieser Naturpark zusätzlich noch durch einen schmalen Küstenstreifen auf dem Festland zwischen der Peenemünde und der Halbinsel Struck abgegrenzt wird, können Reiter hier abwechslungsreiche Ferien in einer traumhaften Landschaft erleben.

Auch die gigantischen Wasserflächen zwischen der Insel und dem Festland sowie die ufernahen Bereiche des Stettiner Haffs und des Greifswalder Boddens sind ein wichtiger Bestandteil des Naturparks. Ganz im Osten reicht der Naturpark sogar bis an die polnische Grenze, wodurch der Urlauber während seiner Reiterferien einen kleinen Abstecher in das Grenzgebiet unternehmen kann.

Was gibt es schöneres, als auf dem Pferd an den Stränden von Usedom zu entspannen?

Was gibt es schöneres, als auf dem Pferd an den Stränden von Usedom zu entspannen?

Dünen soweit das Auge reicht

An zahlreichen Abschnitten wird die Küste Usedoms von großen und traumhaften Dünen gesäumt. Das Besondere an diesen Dünen ist es, dass sie oftmals in mehreren großen Wällen hintereinander gestaffelt sind und das sich an der Farbe des Sandes das jeweilige Alter sehr gut ablesen lässt:

Wer also durch die Dünen reitet und Braundünen erblickt, der hat bereits die ältesten Dünen Usedoms erreicht. Braundünen werden von Gelbdünen gefolgt und am jüngsten sind die Weißdünen. Die Weißdünen sind erst vor einigen Jahren aufgeweht und sind im Vergleich zu den Braun – und Gelbdünen eher schwach bewachsen.

Nicht nur beim Sonnenuntergang kann der Reiter von den Dünen aus die romantische Landschaft auf sich wirken lassen und die Sorgen des Alltags komplett hinter sich lassen. Stress und Hektik sind hier ein absolutes Fremdwort – hier steht der Reiter und sein Pferd klar im Vordergrund.

Usedom findet immer mehr Anhänger

Wer jedoch während der Reiterferien der Natur ganz nah sein möchte und dem Trubel der Insel entfliehen möchte, der kann dies zum Beispiel am Gothensee machen. Das im Osten der Insel gelegene Biotop mit seinem mehr als 600 ha großen Thurbruch wird heute nicht nur als Wiese und Weideland genutzt, dieses Gebiet steht bereits seit Langem unter Naturschutz. Somit kann der Urlauber während seiner Reiterferien sowohl vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten als auch viele seltene Schmetterlingsarten und Wasservögel vom Rücken des Pferdes aus bewundern.

Bildnachweis: Click-mallorca.com / flickr.com

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