Der Norden Usedoms erstrahlt mit seinem langen Sandstrand, dem sich dort befindenden Achterwasser und dem überschaubaren Hinterland entlang dem Peenestrom. Das traditionsreiche Ostseebad Zinnowitz wird bei den Besuchern und Einheimischen als die „Perle der Ostsee“ bezeichnet. Es ist das größte Seebad hier im Norden und muss sich nicht neben den prunkvollen Kaiserbädern im Süden verstecken. Aus einem einfachen Fischer- und Bauerndorf, welches sich auf einer Landenge zwischen der Ostsee und dem Achterwasser befindet, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts das moderne Seebad erbaut. Das Bad Zinnowitz ist nun ca. 700 Jahre alt und kann 150 Jahre Badeleben vorweisen. Die günstige Lage ermöglicht allen Besuchern den Katzensprung zum Achterwasser, denn dieses ist nur knapp eine halbe Stunde entfernt und kann somit mühelos zu Fuß erreicht werden.

Am Sandstrand bei Zinnowitz das Meer genießen

Zinnowitz  glänzt mit dem romantischen Charme seiner weißen Fassaden an den Häusern. Flair bietet die lange Strandpromenade an dem 40 Meter breiten Sandstrand. Genau in der Mitte der Chaussee liegt die 1993 entstandene Vinte-Brücke. 300 Meter erstreckt sich diese in die offene Ostsee hinaus, am Ende finden Besucher eine Tauchergondel – mit welcher man 3,5 Meter tief in das Wasser eintaucht um dort einen Meter über den Meeresboden die faszinierende Welt der Ostsee, live und ohne nass zu werden, entdecken kann. Ihre Ferienwohnung in Zinnowitz, oder dem Hotel in Zinnowitz, bietet beste Bedingungen um mit einer Entdeckungsreise zu beginnen.

Insel Usedom, der Stand bei Zinnowitz. Platz zum erholen, baden und Spaß haben! Bild: Peter Wiegel / pixelio.de

Die Seebrücke bietet auch die Möglichkeit per Schiff auf einer Rundfahrt die Insel Usedom zu entdecken. Ohne große Mühen können die Touristen Schifffahrten zu anderen Usedomer Seebädern genießen und wer Lust auf mehr bekommen hat, kann bis nach Swinemünde und der Insel Wollin Touren unternehmen. Für die Wander- oder Radfahrer, oder wer einfach nur in Ruhe die Natur der Insel Usedom genießen möchte, kann in wenigen Minuten in tiefste Buchen- und Kiefernwälder eintauchen.

Die Zinnowitzer Seebrücke mit der Tauchglocke bei aufgewühlter See. Bild: anschi / pixelio.de

Urlaubsipp:

Lohnenswert ist der Ausflug zum so genannten „weißen Berg“ dieser erstreckt sich zwar nur in 23 Meter Höhe, jedoch bietet er einen atemberaubenden Ausblick auf das Achterwasser. Die Südspitze von Gnitz, auf der sich der weiße Berg befindet, liegt unter Naturschutz. Eine wunderschöne Landschaft mit schilfreicher Binnen- und hoher Steilküsten lässt sich dort bestaunen.

Die Strandpromenade in Zinnowitz lädt zum bummeln und einkaufen ein. Bild: Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de

Sehenswert ist auch die von der B 111 in Richtung Wollgast traumhaft schöne Lindenallee, man sagt es sei die schönste Allee der Insel Usedom. Diese Straße führt zu einem kleinen Dorf mit Namen „Krummin“, dieses zeichnet sich durch seinen idyllischen Hafen und die sehenswerte St. Michael Kirche aus.

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